– Landinsekten – TERRESTRIALS


Terrestrials

Wenn die Hauptschlupfzeit der Maifliegen vorbei ist, sind die Landinsekten, die sogenannte Terrestrials, die nächsten großen Happen, die auf der Speisekarte unserer Fische stehen. Der grauschwarze Weiden- Blatt – Käfer ist Eines der vermehrt auftretenden Landinsekte die ungewollt in unseren Gewässern landen. Dieser Käfer der aus dem Osten eingewandert ist und in Größe und Form dem Marienkäfer ähnelt, aber nicht mit ihm verwandt ist, ernährt sich von den Blättern der Weidenbäume. Der Käfer ist nur minimal größer als der Marienkäfer und sieht Diesem sehr ähnlich. Nur sind die harten Deckflügeldecken grau gefärbt und die schwarzen Punkte sind kleiner und viel zahlreicher als beim Marien-käfer.Eine Käferimitation aus Rehaar gebunden kommt dem Original ziemlich nahe.

Binderezept:

Haken: Trockenhaken 12 – 14

Körper: Rehaar ( verarbeitet wie beim Muddlerkopf )

Beine: ( Hechel ) von Grizly -Microbarb- Sattelhechel

Die Sattelhechel am Hakenbogen einbinden. Den Körper aus einzelnen Rehaarbündeln binden und anschließend in die Körperform des Käfers trimmen und mit der Sattelhechel großspiralig palmern.

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Einsteigerset


Zitat

Einsteigerset

Flugangler Einsteigerset – Set!

Dass immer wieder die Frage nach Fliegenrutensets auftaucht, resultiert wohl aus der Annahme vieler Anfänger, sie würden mit einem solchen Set, ein Einmal – für Immer – Sorglos Paket erhalten. Dies ist natürlich nicht der Fall, was ich noch erläutern werde.

Von Sets mit Fliegen, die aussehen als seien sie für den Circus gemacht ( bunt und struppig ) ist generell ab zu raten!

Die Fliegenruten- Sets namhafter Anbieter sind im Prinzip in Ordnung, aber meines Erachtens zu teuer. Das heißt nicht dass sie ihr Geld nicht wert wären, aber für Anfänger gibt es preiswertere Alternativen.

Begründung:

Im Laufe seiner Entwicklung wird der Anfänger, seinen Wufstil verändern, seine Vorlieben verändern, seine Ansprüche verändern usw. Die Rute welche er als Set gekauft hat wird nicht mehr seinen Ansprüchen entsprechen. So steht das Teil herum oder muss mit Verlust verkauft werden. Es ist also besser eine preiswerte Rute, die man vorher testet ( ein paar Würfe machen ) zu kaufen. ( Koga Titanfly ) von Askari für 37,95 € ist so ein preiswertes Teil mit guter Leistung. Eine Rolle https://www.angelsport.de/cgi-bin/askari.storefront, gibt es dort auch schon ab 12,50 Eulen und die Schnur Bestnr.085768.85.585 für 7,95 € tut es für den Anfang auch.

Eine weitere günstige Rute ist die Cherrywood von Berkley, die auch unter 40,- € zu haben ist.

Beide Ruten habe ich getestet und sie werden von mir mit Vorliebe gefischt. Testbericht:

Wenn sich dann die Wurfkentnisse und das Können verbessert haben, kann eine andere, teurere Rute gekauft werden, wenn die einfache Rute nicht mehr ausreicht, was nach meiner Erfahrung einige Jahre dauern kann.

Wenn man bedenkt dass ein Rutenblank in Fernost, und da kommen die Meisten her, für 6 -8 $ vom Fließband fällt, wird schnell klar, dass eine Rute nicht unbedingt mehrere hundert Eulen kosten muss. Der höhere Preis resultiert aus Verarbeitung und den verarbeiteten Komponenten sowie die Kosten für die Marke, die entsprechend beworben wird. Ich habe zum Test die Beschriftung von einer hochpreisigen Rute und einer “ Billigrute “ entfernt und auf Messen, von ausgewiesenen Experten werfen lassen und sie konnten nicht sagen welche die Billige oder die Teure ist. Warum, ganz einfach, jeder Fliegenfischer hat seinen eigenen Wufstil und Vorlieben. Was für den Einen gut ist, muss für den Anderen noch lange nicht in Ordnung sein. Ich habe einige “ Billigruten “ die meinen teuren “ Edelruten “ den Rang ablaufen. Z.B. Eine Exori Rute, die nicht mehr als 100,- DM gekostet hat, benutze ich schon seit Jahren, obwohl sich Sage, Diamonback und Loomis – Ruten in meinem Besitz befinden, welche ein Vielfaches der Exori Rute kosten.

 

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Fliegenrutentest Bachrute


Fliegenrute für den Bach

Berkley Cherrywood Graphite CWF 7645

Vor einigen Wochen kam ich auf einer Ausstellung an eine Rute von Berkley.

Die Cherrywood CWF 7645 Sie ist auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man noch nie eine kirschrote Fliegenrute gesehen hat. Ich dachte bei mir, “ meinen Mädels “ wird die Farbe sicher gefallen. Die Rute ist 228,5 cm lang und wiegt 98 Gramm. Sie hat 5 Schlangenringe, die ebenso wie Spitzenring und Leitring, der zusätzlich ausgekleidet ist, Sie bestehen aus Hardcrome SS304 . Die sauber gewickelten Bindungen sind mit Epoxi lackiert. Die Rute hat eine progressive Aktion, ist aber sehr spritzig. Das heißt, die Aktion beginnt in der Spitze und setzt sich bei Belastung bis ins Handteil fort .Der HPS – 16 Kunststoffrollenhalter mit Edelstahl – Schraubringen ist Uplocking montiert. Die Rolle wird also zum Handteil hin befestigt. Der Naturkorkgriff ist als „ Halfwells „ ausgebildet und mit 18 cm ausreichend lang. Ein Zigarrengriff wäre für eine kleine Rute besser gewesen, aber man kann sich den Griff ja passend schleifen. Beim Werfen am Bach erreicht man leicht 15 bis 20 Meter mit der Trockenfliege ebenso wie mit einer Nymphe, bis zu 0,6 Gramm beschwert. Rollwürfe bis zu 20 Meter sind leicht auszuführen. Alles in Allem eine hervorragende Bachrute für kleines Geld. Denn das Rütchen kostet gerade mal 35,- €

Die Aftma-Klasse ist mit 4/5 angegegeben. Die Überprüfung, durch nachmessen ergab:  6,3 Gramm * laut Tabelle also gerade mal Schnurklasse 3.                                                   Der Wurftest zeigte, dass sich auch eine 3er Leine mühelos werfen ließ und die Aktion der Rute voll ausnutzte. Meine Empfehlung wäre, eine DT 3 für zartes Trockenfischen,  oder eine WF 4 für größere Fliegen und kleine Nymphen. Eine WF 5 ließe sich zur Not auch noch werfen, aber warum sollte man die Rute so stark belasten oder sich plagen?

Also eine durchaus empfehlenswerte Rute, deren größere Schwestern (CWF8678-8´6″ -Fly Line 7 ) ebenfalls einen Blick wert sind, zumal die Cherrywood Feeder von Berkley,, den Blinkeraward 2008 als beste Friedfischrute, gewonnen hat und man sagen kann, dass Berkley etwas vom Rutenbau versteht.

 

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Fliegenruten Test

Kogha Titanfly  2,55m # 2-3  von Askari ( 37,95 € Aktionspreis )

Bestell.Nr.117100.85.585 3 260 99.00 AFTMA 2 – 3 90 EUR 44,95

Test Stillwasser:

Windstärke: 3-4

Schnur: DT 3

Vorfach geknotet:   2,40 Meter lang

Nymphe: Beschwert 1,8 Gramm

Wurfweite: Rollwurf 18 Meter; Normalwurf 20 Meter

Nymphe & Trockenfliege unbeschwert

Wurfweite: Rollwurf 20 Meter; Normalwurf 25 Meter

Die Rute ist superleicht und sehr sensibel, trotzdem bringt sie selbst bei Wind eine ganz passable Leistung. Sie ist dreigeteilt und hat einen Rollenhalter in Woven – Graphit  Optik der nach oben abschließt. Die 7 Ringe sind einschließlich des Leitringes, der eine Hardloyeinlage hat, sauber verarbeitet und sitzen exakt auf dem Overlap. Die Aktion der Rute ist semiparabolisch und kann als mittelschnell bezeichnet werden. Die Verarbeitung ist professionell verarbeitet, wie die Fotos zeigen.

Die Handhabung ist unproblematisch und kann auch von einem Anfänger, nach etwas Eingewöhnung, bewältigt werden. Das angegebene Wurfgewicht ist ok. ( schwache 4 er).

Wie eine Überprüfung, durch Nachmessen ergab, wäre eine 3 er  DT – Leine besser geeignet.. Sie ist wohl für die leichte Trocken – und Nymphen – Fischerei ausgelegt.     Durch ihre Leichtigkeit ist sie ideal für das Czech Nymphing ausgelegt:

http://www.fliegenfischer-forum.de/czechnym.html

Die gleiche Rute in 260cm Länge und Schnurklasse 4 – 5, wäre die ideale
Einsteigerrute.

Bestll.Nr. 117101.85.585 3 260 99.00 AFTMA 4 – 5 90 EUR 54,95

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Maifliege , Mayfly, Green Drake


Diese großen Brummer versetzten die Fische in einen wahren Fressrausch, sie sind in Urgesteinsgewässern,allerdings nicht so zahlreich, dass die Fische sie sofort annehmen. Meist dauert es ein paar Tage bis sie auf den Geschmack gekommen sind. Zuerst scheuen sie oft noch vor den großen Fliegen zurück.Wenn die Maifliege ( Ephemera Danica, groß gelblich ) Ephemera Vulgata, etwas kleiner graubraun ) einige Zeit vorhanden ist, gibt es allerdings kein Halten mehr, selbst ganz scheue Fische legen dann jede Zurückhaltung ab und stürzen sich blindwütig auf die Originale wie auf die Imitationen. dann kann man Sternstunden der Fliegenfischerei in einem Gewässer, wo sie vorkommen erleben.
Die Flügel der Fliege, die an der Oberfläche angeboten wird“>Trockenfliege wurden in früheren Jahren meist nur aus gefärbten Erpel – Brustfedern( Summer Duck ) gebunden, woher wohl der Name Green Drake ( Enterich ) stammt. In den Gewässern der fränkischen Schweiz, wo nur mit Fliege gefischt werden darf, haben die Fische allerdings sehr schnell den Braten gerochen und gehen nach einigen Tagen nicht mehr auf Trockenfliegen, die sie schon kennen. Sie steigen nur nach dem Original, so dass es an diesen Gewässern notwendig wird stets neue Muster zu entwickeln um erfolgreich zu sein.
Die Einheimischen und Kenner der Scene, verwenden, wenn die Fische nicht mehr auf die Maifliegenmuster steigen, einfach andere Fliegenmuster. Das berühmteste, unter Denen  , ist das “ Rebhändel “ welches eine palmerartige Fliege mit Rebhuhnflügeln und wesentlich kleiner als eine Maifliege ist.

Mayfly1 [800x600]

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Hechtfischen mit der Flugangel


Hechtfischen mit der Flugangel

Das Angeln auf Hecht, Barsch und Zander, mit der Flugangel ist eigentlich simpel.Wichtig ist wie bei allen zu beangelnden Fischarten, die Zusammenstellung des Gerätes. Meine Gerätezusammenstellung für Hecht und Zander sieht wie folgt aus:                       Fliegenrute: 9 oder 10 Fuß, ATMA – Klasse 8 oder 9; Fliegenrolle: # 10 mit Übersetzung Fliegenschnur: Deepwaterexpress 500 Grain , zugeschnitten auf eine Schnurklasse über dem Rutenwurfgewicht Runningleine: Flat Beam 25 oder 30 Lbs. ca. 40m, dahinter Backingleine bis die Rolle gefüllt istVorfach: 0,45er Mono oder Fluo, Länge, je nach gewünschter Anbietehöhe über Grund, 50- 100 cm, Stahlvorfach 7 Strand 40 – 70 cm mit  Streamer: je nach Gusto, am Besten sind solche mit RehaarKöpfen, die hängen sich nicht so leicht am Grund fest.

https://cid-70d09128684f19ed.skydrive.live.com/browse.aspx/Reh-Haar-Haar-K%C3%B6pfe

Oder ich binde meine Streamer Upsidedown

http://cid-70d09128684f19ed.skydrive.live.com/self.aspx/Flyfisher|4s%20Album/Haken%20|0%20Beschwerungen.JPG

Also noch einmal zu besseren Verständnis. Auf die Rolle kommt als Erstes das Backing, Tragkraft 35 Lbs. daran die Schussleine mit einem Albright – Knoten,daran ein Stück Mono – oder Fluo – Schnur, Schlaufe in Schlaufe, daran dann das Stahlvorfach mit Quicklink, in den man den Streamer einhängt.

Der Schusskopf wird nach folgender Tabelle zugeschnitten:

Streamerfischen am Gewässergrund


Im Sommer wenn die Hechte hoch stehen benutze ich   Intermediate oder
Schwimmende Schussköpfe. Sowie eine WF Leine und Stahl-  Fluocarbon – Vorfach auf Hecht bz.w. Barsch. An Flüssen wie der Lahn, wo ständiger Boostverkehr herrscht, sollte man auch im Sommer tief fischen, denn dort stehen die Hechte meist in Deckung am Grund.Das Werfen mit schweren Schussköpfen geschieht ähnlich wie das Werfen eines
Blinkers, nur die Vorbereitung ist etwas anders. Zuerst zieht man die Schussleine mit dem Schusskopf soweit von der Rolle wie man werfen möchte. Der Schusskopf wird irgendwo festgelegt, jetzt zieht man die Schussleine so lange straff bis das Memory verschwunden ist und zieht die Leine, in Klängen, in den Schusskorb. So dass sich die Schussleine  jetzt ca. 50cm außerhalb des Spitzenringes befindet. Der Schusskopf wird nun mit der Rute nach Rückwärts geschwungen, ähnlich wie der Blinker beim Wurf, und Rutenspitze in 11
Uhrstellung, abgeschossen. Hierbei kann eine Zugunterstützung, für welche die 50cm Schussleine außerhalb des Spitzenrings gedacht sind, erfolgen. Für die Streamerführung eignet sich der traditionelle Nassfliegenschwung, unterstützt mit leichten Ruten – bewegungen oder unterschiedlichem Einstripptempo. Weitere Infos findest du beim durchstöbern meines Space, wo immer wieder Neues eingestellt wird . http://flyfisher1.spaces.live.com Es werden nicht alle Beiträge auf einmal angezeigt,, musst halt nach weiteren Einträgen durch Klick auf die entsprechenden Schalter suchen.

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Reh – Haar verarbeiten


Das Reh – Haar auf den Haken wickeln. und mit einem Röhrchen ( Kugelschreiber
) stauchen.

Mit einigen Garnwindungen und halbem Stich sichern.

Reh – Haar gibt es als Winter- und Sommer- Haar zu kaufen. Das Sommerhaar ist
feiner als das Winterhaar, hieraus resultiert eine unterschiedliche Anwendung.
Das Sommerhaar wird für Flügel kleiner und filigraner Fliegen verwendet. Das
Winterhaar benutz man für alle robusteren Fliegen. Die wohl bekanntesten sind,
Buck Caddis und Irresistieble. Des Weiteren bildet man Körper und Köpfe
verschiedener Fliegen aus Reh – Haar, bzw. bei größerem Volumen, aus Hirsch –
oder Elch- Haar. Den Schwanz des Weißwedel-Hirsches, Bucktail, genannt,
verarbeitet man bei Streamern und Großfliegen. Alle diese Haare haben eines
gemeinsam, sie sind hohl. Das hat Einerseits den Vorteil, dass diese Haare sehr
gut schwimmen, Andererseits, durch den Kapilareffekt, wenn man sie zum
Körperaufbau, wie bei, Irresistible und Rehaarmäusen, in Paketen verarbeitet,
mit der Zeit Wasser anziehen und sich voll saugen und ihre hervorragende
Schwimmfähigkeit nach längerem Gebrauch einbüßen.

Leerwürfe drücken das Wasser zwar heraus, aber einige Zeit gefischt,saugen
sie sich wieder voll .Das Versiegeln mit irgend welchen Klebstoffen habe ich
noch nicht probiert. Ich benutze Reh- Haar – Köpfe nur für Fliegen, die ich
unter Wasser fische.              ( Muddler Minnow
)                                                                                                                                                                  
Als Trockenfliege, die sich nach einer gewissen Nutzungsdauer nicht voll saugt
,kann ich die Real Humpy, in der Bindeweise von      Sven Ostermann ebenso
empfehlen wie alle Fliegen mit Flügeln aus Reh – Haar.Hier werden die Haare,
genau wie bei der Buck Caddis, mit dem unteren Ende eingebunden, wodurch sie
verschlossen werden und kaum Wasser einsaugen. 

 

https://cid-70d09128684f19ed.skydrive.live.com/play.aspx/Reh-Haar-Haar-K%C3%B6pfe/Reh-Haar-K%C3%B6pfe%20%5B800x600%5D.jpg?ct=photos

Binden des Reh – Haar – Körpers:    

Bei der Herstellung eines Reh – Haar – Körpers wird auf die Grundwicklung
verzichtet, sie würde das korrekte drehen der Haarbüschel um den Hakenschenkel
erschweren.

Von einem Stück Winterfell eines Rehs, bei größeren Fliegen oder
Muddlerköpfen, Hirsch – oder Elch – Haar, schneidet man ein Bündel Haare in der
Stärke von drei bis fünf Streichholzstärken, direkt an der Basis des Fellstückes
, ab und zupft die Unterwolle heraus. Der Bindefaden sollte relativ reißfest
sein, wird am Hakenbogen festgelegt und das Schwänzchen eingebunden ohne den
Hakenschenkel weit zu überwickeln. ( mit halbem Stich sichern )

Nun wird das Haarbündel auf den Hakenschenkel gelegt und , in
der Mitte, einmal locker mit dem Bindegarn überwunden, wobei man das Bündel fest
hält. Die zwei weitere Windung werden ausgeführt und fest gezurrt. Dabei lässt
man das Bündel los und die Haare drehen sich flaschenbürstenartig um den
Hakenschenkel. Mit halbem Stich festgelegt, schiebt man die Haare nach hinten.
Hierzu eignet sich ein Kugelschreiber aus dem man die Miene entfernt. So wird
Bündel für Bündel auf dem Haken aufgebracht .Je fester man die Haarbündel
staucht, desto fester wird der Körper. Nach dem man den Körper bis kurz vor das
Hakenöhr gewickelt hat,         ( Platz lassen für die Hechel ) trimmt man die
Haare zurecht. Hierzu eignet sich eine gebogene Nagelschere besonders gut, da
sich damit ein konischer Körper leichter zu schneiden lässt.

Binden der Irresistible

Haken:     10 – 14

Schwanz:
Pheasant Tail Fiebern

Körper:     Rehhaarbündel beschnitten

Hechel
:    Hahn Badger

Bindeweise:.

 

Fasanenstoßfiebern
als Schwänzchen einbinen. Ein Rehhaarbündel in Bleistiftstärke im 45 Gradwinkel
auf den Hakenschenkell auflegen und mit zwei lockeren Windungen überwickeln.
Jetzt die dritte Windung legen, straff ziehen und dabei das Haarbüschel los
lassen. Beim Anziehen stellt sich das Haar auf und sollte sich
Flaschenbürtenartig um den Hakenschenkel drehen. Mit einige Windungen und
halbem Stich sichern.Mit einem Röhrchen

 ( Kugelschreiber ohne  Miene ) die Haare nach Hinten drücken und so,
ein Haarpäckchen nach dem Anderen aufbringen.Je fester man die Pakete staucht,
desto fester wird der Körper.

Mit
einer gebogenen Nagelschere wird Er jetzt in die passende Form getrimmt. Den
Abschluß der Fliege bildet eine Badger Hahnenhechel und der Kopfknoten.

 

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Welche Fliegen soll ich fischen?


In unseren Urgesteinsgewässern ist das Nahrungsangebot nicht so zahlreich, als dass sich die Fische das Futter aussuchen könnten. Ich habe hier in 30 Jahren nur eine Forelle erlebt, die selektiv war und nur Aufsteiger genommen hat.

Ein paar Grundmuster sind völlig ausreichend. An Kalkstream’s, wie der Wiesent, ist das Anders, dort muss man anbieten was die Fische gerade nehmen. Aber auch dort gibt es Standartmuster. Wenn die nicht greifen muss man vor Ort neue Fliegen kaufen, oder wie ich, die passende binden.

Für unsere Urgesteinsgewässer wie  ( Lahn, Dill, Eder, Sieg und Lenne,  ) usw. wären zu empfehlen:

Nymphe/ Frühjahr: Arthofer, Montana,   ( Dendif, Geminy,  kann man nur selbst binden sind nicht im Handel )  Goldkopfnyphen aller Art in Größe 8 – 10. Jigsymphen sind das ganze Jahr gut, aber kaum käuflich  bei hiesigen Händlern. Zu erwerben bei  Rudi Heger. Er hat Sie und lose Haken zum selbst binden.

Nymphe/ Sommer und Herbst entsprechend kleiner.

Trocken Fliege: Red Tag # 10; 12 und 14. Buck Caddys ( Rehhaarsedge )# 10; 12 und 14;  Moskito # 14 und 16;  ( Rebhändel # 12 + 14 nicht im Handel ) Irresistible; Royal Cochmann ;

Nassfliegen: Märzbraune # 8; 10; 12 und 14; Peter Ross # 10 + 12; Silver Invikta # 10 +12.

Du musst nicht alle diese Fliegen kaufen, es ist nur ein kleiner Überblick. Besorge dir einen kleinen Grundsock an Fliegen, die dir gefallen, denn das ist der Weg zum Erfolg. Der Fischer muss von seiner Fliege überzeugt sein, dann fängt sie auch. Beispiel: Mein Freund Ernst liebt die Alexandra über Alles. Ich kann mich nicht so für diese Nassfliege begeistern, nun rat mal wer damit gut fängt.

Streamer: Mickey Finn # 8 +10; Woolybugger # 8 + 10; Grey Gohst # 2 – 10; und wie sie alle heißen.

Bindeanleitung für Rebhändel, Geminy und Dendif, liefere ich gerne auf Anfrage.

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Zanderstreamer USD Glassey


Zanderstreamer USD Extension Glasseye


Die Temperaturen sinken und die Fische ziehen sich
in tiefere Wasserschichten zurück. Dorthin folgen ihnen zwangsläufig unsere
Raubfische. Hecht, Barsch und Zander ernähren sich jetzt oft von kleineren
Futterfischen, die von uns leicht mit Streamern zu imitieren sind. Barsch und
Hecht nehmen den Streamer auch im Mittelwasser, oder kommen ihm entgegen. Der
Zander hingegen ist meist sehr wählerisch und nimmt nur dicht am Grund,
überwiegend in der Absinkphase des Köders, was durch die Jiggfischerei mit dem
Gummifisch, oder Twister, ja oft genug bewiesen wird. Durch das ständige
beharken der Gewässer, sind den Zandern allerdings all diese Muster bekannt und
man muss sich einiges einfallen lassen um sie zu verhaften.
Hier bietet sich
der Streamer geradezu an, vorausgesetzt er kann tief genug geführt
werden.
Aus diesem Grunde habe ich ein Muster entwickelt, Das, durch die
Upside down Bindeweise, direkt am Grund geführt werden kann. Jiggs sinken ja mit
dem Kopf voran nach unten und werden meist in der Absinkphase genommen. Wenn man
ein verletztes Fischchen beobachtet, wird man sehen, dass es ein Stück aufsteigt
und wieder absinkt und zwar mit dem Schwanz zuerst. Kopfüber sinkt es erst ab
wenn es längere Zeit tot ist. Das Aufsteigen und Absinken über den Schwanz, kann
man mit einem Streamer imitieren, wenn man das Gewicht zum Schwanz hin
verlagert. Das erreicht man indem man eine Kugelkette als Schwanz einbindet.
Noch besser ist es ein Monofil ein zu binden, auf das man unterschiedliche
Klemmbleie aufquetschen kann. So ist man flexibel und kann das Gewicht jeder
Gewässersituation anpassen.  

http://cid-70d09128684f19ed.skydrive.live.com/self.aspx/Flyfisher|4s%20Album/USD%20|52|6%20%5B640x480%5D.jpg

Binderezept:
Haken: Streamerhaken 01 – 10
Extension:
Monofil 1mm – 0,40
Schwanz: Rabbitstripps, Haar oder Syntetikfaser.
Augen:
Glasaugen mit Drahtstiehl
Körper: Flachtinsel, darüber Marabuhechelkränze in
schwarz, grün, schwarz, grün, schwarz
Schwinge: 4 Hahnenhecheln, grizzly grün
gefärbt
Kopf: Chenille rot
Bindeanleitung:
Ein Stück Monofil auf einer
Seite erwärmen und mit einer Kombizange etwas flach drücken, so dass

Querriefen entstehen, dann das Mono auf doppelte Hakenlänge
zuschneiden.
Grundwicklung auflegen und den Schwanz einbinden, darauf das
Monofil so einbinden, dass es nach hinten über den Schwanz hinaus ragt.
Glasaugen beim Öhr einbinden Wicklungen lackieren. Flachtinsel so einbinden,
dass genügend Platz für das Einbinden der Schwinge bleibt. Das Tinsel zum
Hakenbogen winden und festlegen. Marabufedern mit der Hechelklammer fassen und
die Fiebern vom Kiel schneiden.
Eine Schlaufe bilden und die Fiebern
einspinnen. Mit dem Fieberstrang einen Hechelkranz winden, wobei man die Fiebern
bei jeder Windung nach hinten streicht, damit Sie nicht überwunden werden und
schön kranzförmig abstehen. Das restliche Flachtinsel über die Wicklung 2 – 3
Windungen zurück winden, so dass Diese überdeckt wird und man das Bindegarn
nicht sieht ( Halsbindeweise ). Den Vorgang jeweils mit den unterschiedlichen
Farben wiederholen, so dass ein schön segmentierter Körper entsteht.
Jetzt
den Haken so drehen dass die Hakenspitze oben ist ( Upside down )
Nun eine
Schwinge aus vier Sattelhecheln einbinden, mit der Chenille den Kopf bilden (
Kreuzwicklung um die Glasaugen ) und mit dem Kopfknoten die Fliege
abschließen.
Auf die Monofil Extension kann man, der Situation am Wasser
entsprechend, Klemmbleie aufbringen.
In Verbindung mit einer entsprechenden
Sinkleine sollte man so jeder Situation am Wasser gewachsen sein und die „
Glasaugen „ verhaften können.

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Saisoneröffnungsfliegen


Saisoneröffnungs – Fliege.

Gerade zum Saisonstart im April ist Das Wasser meist noch sehr hoch und
schnell. Der Wasserdruck ist so hoch dass eine unbeschwerte Fliege selbst am
sinkenden Vorfach noch aufgetrieben wird. Abhilfe schaffen also nur beschwerte
Fliegen.

Hier gibt es einige Möglichkeiten. Als Erste wäre wohl das Umwickeln des
Hakens mit Kupfer – oder Blei – Draht.

Eleganter sind, Messing – Perle oder Konehead. Des Weiteren wären da noch
Diabolos, speziell angefertigt für das Fliegenbinden oder Luftgewehrkugeln,die
entsprechend preiswerter sind. Kugeln und Koneheads werden bis zum Öhr auf den
Haken geschoben. Diabolos werden hinter dem Öhr oben auf den Haken gebunden,
wodurch die Fliege meist Upside Down schwimmt. Garantiert schwimmen diese
Fliegen Upside Down wenn man das Diabolo in den Hakenknick eines Swedisch
Dryflie -Hook, oder eines Offsethakens, den man bei der Drop Shot Angelei
verwendet einbindet.Eine weitere Bindeweise wäre eine Drahtwicklung im Bogen
eines Buckelhakens, dessen Schwimmlage sich dann so ausrichtet, das die
Hakenspitze nach oben weist.Mit all diesen Massnahmen wird verhindert, dass es
in ruhigeren Gewässerabschnitten Hänger gibt.

Ein klassisches Muster für die Fischerei, besonders auf frisch eingesetzte
Mastforellen, ist der Woolybugger.

http://cid-70d09128684f19ed.skydrive.live.com/self.aspx/Wooly%20Bugger%20Marabufeder%20Technik/Woolybugger%201.JPG

Grundwicklung von der Perle bis zu Hakenbogen auflegen und lackieren. Aus
Marabuofedern ein Schwänzchen einbinden. Mit der Schlaufentechnik Segmente von
Marabuofedern, die auch unterschiedlich gefärbt sein können, einbinden, bis der
gesamte Hakenschenkel bedeckt ist und die Federn den Körper bilden.Die Farbe
schwarz hat sich besonders bewährt. Ebenso schwarz und grün im Wechsel , was
einen Barsch imitiert.

Weiß, ist eine gut Farbe für Besatzfische

Dann gibt es noch die Keelhaken, welche durch absenken des Hakenschenkels in
einem Etagenbogen, ebenfalls mit der Spitze nach oben schwimmen und mit einer
Drahtwicklung zusätzlich beschwert werden können.

Koppenstreamer mit Diabolo auf Offsethaken:

Haken: Offsethaken Gr.2

Schwanz: Marabu schwarz

Körper: Pfauengras, darüber

Grizly Palmer

Schwinge: Hechelfedern

Kopf: Rehhaar

Augen: Diabolo

Diabolo im Knick des Offsethakens einbinden.Grundwicklung auflegen und
lackieren. Marabuschwanz einbinden.

Pfauenfiebern ( 6 – 10 ) mit der Spitze einbinden. Grizlyhechel einbinden.

Die Pfauenfiebern mit dem Bindefaden verzwirnen und bis knapp vor den Diabolo
winden. Bindefaden großspiralig zurückwinden zum Hakenbogen.Gryzlihechel
palmerartig über den Körper winden und durch großspiraliges Überwickeln mit dem
Bindefaden sichen. Schwinge aus vier Hechelfedern einbinden. Kopf aus Rehhaar
binden und mit dem Kopfknoten die Fliege abschließen.

Der Rehaarkopf in Verbindung mit dem Diabolo bewirkt, dass die Fliege zwar
absinkt, aber bei Zug, wie ein Suspender schwebt.

Vorausgesetzt, man verwendet den Diabolo einer Luftgewehrkugel, der unten gezeigt Diabolo ist ein im Zubehörhandel gekaufter und so schwer, dass man ein halbes Reh einbinden müsste damit er schwebt. Das Modell steht aufrecht wenn man es bis auf den Grund sinken lässt und lockt durch leichtes Heben und Senken, Barsch und Zander. Wirft sich nur mit schwerem Gerät, # 7 aufwärts. Zur weiteren Reiz Erhöhung kann man Augen aufmalen oder kleben.

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Streamerfischen am Gewässergrund


 

 

 

Streamerfischen am

     Gewässergrund

 

Um mit dem Streamer wirklich richtig tief zu fischen, ist der Deepwaterexpress
der richtige Schusskopf. Das Teil ist doppelt verjüngt und man bekommt aus
einer Leine, Preis ca. 40€

Zwei Schussköpfe, die man nach folgender Tabelle schneidet. Achtung: Die
Schnur ist an einem Ende schwerer als am Anderen. Dies muss man beim Ausmessen
und Wiegen beachten. So entspricht ein Ende der700 Grain Schnur, bei 4 Meter,
der Klasse 9. Während beim Anderen Schnurende, bereits  3 Meter, die Klasse 9 ergeben.

Der 700 Grain Schusskopf ergibt, zugeschnitten, zwei sehr kurze
Schussköpfe der AFTMA – Klasse 9. Diese haben den Vorteil, dass man Sie mit
einem Rückschwung, abschießen kann, für den man nur wenig Raum benötigt.  Natürlich kann man durch entsprechendes
Auswiegen, alle Schussköpfe die größer als Klasse 7 sind, daraus schneiden. An beide Enden spleißt man eine Schlaufe, in welche Vorfach Einerseits und Runnigline Andererseits, eingeschlauft werden.

 

 

 

 

Deepwaterexpress  Gewichtstabelle.

Das Gewicht der Deepwaterexpress –Schussköpfe wird in Grain angegeben

 ( amerikanische Maßeinheit)

Die Sinkrate beträgt:

550 Grain =  19 cm / Sekunde

700 Grain =  21 cm / Sekunde

850 Grain =  24 cm / Sekunde

 

 

 

 

Schnurklasse

AFTMA

Niedrigstes Gewicht in Grain niedrigstes

Höchstes
Gewicht in Grain

Gewicht in
Grain

1

54

66

60

2

74

86

80

3

94

106

100

4

114

126

120

5

134

146

140

6

152

168

160

7

177

193

185

8

202

218

210

9

230

250

240

10

270

290

280

11

318

342

330

12

368

392

380

13

435

465

450

14

485

515

500

15

535

565

550

 

Gemessen werden die ersten  9
Meter der Schnur. Siehe auch:

http://www.flyfisher1.spaces.live.com/blog/cns!70D09128684F19ED!248.entry

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